Berichte, Mitteilungen, etc. ...


Von Zeit zu Zeit gehen bei mir E-mails und Berichte von Mitgliedern und Freunden des Vereins ein, die einfach mal Wert sind veröffentlicht zu werden.
Auch der Vorstand möchte gelegentlich mal was kurzfristig ankündigen.

Meist drucke ich alles aus und hänge es im Casino an das "schwarze Brett" ... dort verschwinden sie nach einiger Zeit wieder und längst nicht jeder hatte die Gelegenheit diese dort zu lesen.

Mit der freundlichen Genehmigung der Verfasser/innen werden diese Berichte, Mitteilungen und "dies & das" an dieser Stelle für die Besucher dieser Hompage veröffentlicht.

Natürlich auch hier verschwinden die Beiträge ... irgendwann ... mal sehen ;-)

Die neuesten Beiträge sind immer oben ... viel Spaß!!!





12.7.2010

20. Bericht aus dem Languedoc-Roussillon

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

zunächst einmal gratulieren wir Falk ganz herzlich zu seinem Sieg in Flottbek – fantastisch! Wir haben alle Ritte per Internet verfolgen können und freuen uns sehr über diesen grandiosen Erfolg!

Zwischenzeitlich haben wir hier Temperaturen, die einem nahelegen, sein Pferd schon vor dem Reiten zu duschen und sich selbst am besten gleich mit. Statt Möhren genießen unsere Pferde Honigmelonen, die auf dem Feld nebenan gedeihen und wo immer mal eine Melone verwaist …. Aber nun zu unserem Bericht:

Zunächst hatten wir endlich das Glück, eine Granderheider Delegation in Gestalt von Wiebke, Matten und ihren wunderschönen beiden Hunden zu begrüßen, wobei Letztere gern engere Beziehungen zu unserer Hündin aufgenommen hätten, was wir allerdings zu verhindern wussten. Wiebke durfte sich nur kurz von der langen Reise erholen, dann musste sie auch schon die Fremdreiterin spielen und unsere beiden Pferde „testen“. Da wir ja nun schon seit vier Jahren „trainerlos“ sind, sind solche Momente natürlich von großer Bedeutung für uns.



Über ihr Strahlen, als sie von Watzi abstieg, waren wir sehr glücklich. Carassi, der zwischenzeitlich in der Tat etwas groß geraten ist, fand sie noch sehr „grün“. Es wird wohl noch eine Weile brauchen, bis unser Luxuspferd seine Hufe in ein Dressurviereck setzen wird.

Watzi ist derweil nach wie vor in guter Form. Bei den Landesmeisterschaften des Languedoc-Roussillon in Le Pouget war in diesem Jahr immerhin die kleine Tour ausgeschrieben, an der ganze drei Starter teilnahmen. Im St. Georg am Samstag gelang eine saubere Runde, die mit 64,8 % benotet wurde. Den Hinweis meines Göttergatten, doch bitte nicht in Schönheit sterben zu wollen, nahm ich am Sonntag für den Inter I auf. Hinzu kam, dass es sehr windig war und die Buchstaben am Viereck dauernd umfielen. Dieser Watzi-Weckdienst führte zu einer erfrischenden Vorführung, deren Ernsthaftigkeit nicht von allen Richtern voll anerkannt wurde. In der nachfolgenden Inter I Kür jedenfalls hatten wir den Gang drin und wurden in der Gesamtwertung der Landesmeisterschaften Zweite. Klingt doch gut, oder? Ein Wochenende später ging es nach Toulouse auf das „Championat Interregional“, an dem ich in diesem Jahr nicht teilnehmen werde, da die drei Wertungsprüfungen auf drei Turniere verteilt sind und die Disziplin „stundenlang in dieser Affenhitze ohne Klimaanlage Anhänger fahren“ nicht zu den von uns favorisierten Aktivitäten gehört. Aber es gab in Toulouse einen relativ gut dotierten St. Georg, bei dem wir mit einer ansprechenden Vorstellung (65%) Zweite geworden sind, diesmal von immerhin sechs Startern. Ganz einfach war es nicht, denn es war sehr heiß und hierzulande reitet man auch bei 40° C im Schatten mit Handschuhen, Frack und Zylinder. Normale Menschen würden an den Strand fahren …

Die Mühe hat sich gelohnt, denn mit den Ergebnissen in insgesamt acht erforderlichen Wertungsprüfungen haben wir uns für das Championat de France – kleine Tour – qualifiziert und dürfen am 10.-12. September in Saumur an den Start gehen. Dort geht es um drei Meisterschaftstitel: - Große Tour „Elite“ (die besten 25 Paare der französischen Rangliste), - Große Tour (wie Elite, aber Rang 26 bis 50), - Kleine Tour (die besten 60 Paare in Prüfungen der Klasse S bis Inter I). Die Titel gehen logischerweise ausschließlich an französische Reiter. Für uns heißt das: Dabei sein ist alles! Wir freuen uns jedenfalls und werden uns mit der gebührenden Sorgfalt auf dieses Ereignis vorbereiten. Wir werden Euch auf jeden Fall berichten.

Nun aber halten wir Euch für das Granderheider Turnier die Daumen, möge es ein schönes, fröhliches und sportlich erfolgreiches Ereignis werden!

Grüße aus dem Midi

von den

Auslandskorrespondenten




6.7.2010

Neuigkeiten aus der Granderheide

Beim Reitverein „ Pferdesport Granderheide „ ist im Moment Einiges los.

Die Vorbereitungen für die Granderheider Reitertage, die Ende Juli stattfinden, sind in vollem Gange und nach dem recht kurzfristigen Weggang von Siegfried Stemmann hatte Stallbesitzer Horst Masler die Aufgabe, einen neuen Reitlehrer zu finden. Denn obwohl sowohl Springausbilder Dirk Rasch, als auch Dressurtrainerin Britta Hofmann weiterhin in Granderheide tätig sind, brauchte das Ausbilderteam dringend Verstärkung.

Glücklicherweise konnte mit Andreas Bruhn schnell ein passender Nachfolger gefunden werden. Obwohl der 50 jährige Bruhn die letzten 20 Jahre überwiegend im Süddeutschen Raum tätig war, so ist er doch auch im Norden kein Unbekannter.

Groß geworden auf der Reitanlage seines Vaters Dieter Bruhn in Kollow, absolvierte Bruhn seine Bereiterlehre bei Herbert Rehbein auf dem Grönwohldhof. In Bayern führte er dann selbstständig einen Reitbetrieb, erritt sich das goldene Reitabzeichen, und ist seit 1990 geprüfter Reitlehrer.

„ Die Nachfolge von Siggi Stemmann anzutreten ist natürlich eine Herausforderung“, so Bruhn „ schließlich ist er in Holstein ein sehr renommierter Ausbilder.“

Umso erfreulicher, dass er im Stall sehr freundlich aufgenommen worden sei und auch sein Terminkalender sei bereits gut gefüllt.

Stallbetreiber und Vereinsvorsitzender Horst Masler äußerte sich sehr zufrieden mit der neuen Ausbildersituation. „Die Einsteller sind sehr angetan, von der ruhigen und kompetenten Art von Andreas Bruhn. Er hat innerhalb kurzer Zeit seinen Platz im Betrieb gefunden“, so Masler.

Und obwohl noch nicht alle Boxen schon wieder besetzt sind, so sieht Masler doch sehr zuversichtlich nach vorne. „ Wir können auch weiterhin Dressur- und Springausbildung bis Klasse S anbieten, aber unser Schwerpunkt wird die Jugend und Basisarbeit bleiben.“




18.6.2010

Auf den Pfaden von Lehrmeister Herbert Rehbein

Viel Lob für Derbysieger Falk Rosenbauer beim Empfang in Grönwohld Start mit Desperados beim Landesturnier in Bad Segeberg geplant

Dass sie Schüler von Herbert Rehbein waren, können viele renommierte DressurreiterInnen von sich sagen. Der außergewöhnliche Dressurreiter und -ausbilder, der dem Gestüt Grönwohldhof durch seine Erfolge im Sattel und seine Fähigkeiten als Ausbilder zu internationalem Ansehen verhalf, gab sein Wissen gern weiter und legte so die Grundlage für viele andere Karrieren. So war er auch mitverantwortlich für den Werdegang Falk Rosenbauers. Zwar kann der 37jährige Pferdewirtschaftsmeister (noch) nicht auf die ganz großen internationalen Erfolge verweisen, in seiner Reitweise und in der Fähigkeit sich sehr schnell auf fremde Pferde einzustellen, hat sich Rosenbauer seinem Vorbild Herbert Rehbein aber schon sehr angenähert. Der überraschende Erfolg beim 50. Deutschen Dressur-Derby in Hamburg-Klein Flottbek war ein Beweis dafür. Was seinem Lehrmeister achtmal gelang, nämlich das Dreier-Finale mit Pferdewechsel für sich zu entscheiden, schaffte Rosenbauer zum ersten Mal. Aber wie schon beim Sieg 2005 im Deutschen Championat der Berufsreiter, das sich Rehbein übrigens sieben Mal sicherte, machte Rosenbauer keine große Party und verhielt sich damit ähnlich zurückhaltend wie es auch sein Idol Herbert Rehbein getan hätte.

Gegen den von Reiterfreund und Vereinskamerad Klaus Thormählen vom PS Granderheide initiierten Empfang in Grönwohld auf dem Hof von Gastgeber Henrik Schulte-Frohlinde anlässlich des Derbysiegs wehrte sich Falk Rosenbauer ("bitte keine große Nummer") allerdings erfolglos. Und er "ertrug" die Lobeshymnen der Kreisreiterbundsvorsitzenden meisterlich, wenn auch mit ein paar Schweißtropfen auf der Stirn. "Neulich bei einem Turnier sah ich Falk aus der Ferne auf dem Abreiteplatz und hatte das Gefühl, die Silhouette von Herbert Rehbein vor mir zu haben", sagte Thormählen. Nachdem Dieter Medow, der neue Vorsitzende des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, die Glückwünsche des Landesverbandes mit der launigen Aussage "wir sind Falk Rosenbauer" begonnen hatte, nutzte der stellvertretenden Kreispräsident Heinz Hartmann seine kurze Rede nicht nur, um Rosenbauers Anknüpfen an die erfolgreiche Derby-Tradition von Herbert und Karin Rehbein zu würdigen, sondern äußerte auch seine generelle Sympathie für den Reitsport in Stormarn, der auf dem großen Reitwegenetz des Kreises "eine Einheit mit der Natur" bilde.

Den Bogen, den Hartmann vom Leistung- zum Breitensport im Kreis geschlagen hatte, griff Falk Rosenbauer in seinen Dankensworten für den Empfang auf, dem Karin Rehbein wegen eines gebrochenen Oberarms hatte fernbleiben müssen. Den Dressursiegern der Kreismeisterschaften, die am Sonnabend und Sonntag in Zarpen stattfinden, werde er einen Dressurlehrgang spendieren. "Die Stunden für die Ersten der Klassen 3,4 und 5 werde ich in Granderheide auf dem Hof von Horst Masler durchführen", sagte Rosenbauer, der einst bei Masler zu reiten begann und seit seinen Turnieranfängen dem PS Granderheide als Verein treu geblieben ist. Am großen Sommerturnier des PS Granderheide (30. Juli - 1. August) wird er als Aktiver jedoch nicht teilnehmen können. Neben seinem Grand Prix-As Desperados hat er zurzeit - auch auf der kleinen Tour - kein adäquates Startpferd. Aber mit dem neunjährigen Rappen, der erst im laufenden Jahr ins große Rampenlicht trat, hat der Stormarner noch große Ziele. Mitte August bestreitet er in Münster im Rahmen der deutschen Meisterschaften das Medien-Cup-Finale für acht- bis zehnjährige Pferde. Die Qualifikation dafür gelang dem Paar kürzlich in Hagen mit 73,26 und 75,45 Prozent. "Für seine erste Kür im April in Behrendorf bekam er sogar 79 Prozent", schwärmt Rosenbauer von seinem Schützling, der "alles" kann "und auch noch gut aussieht". Da das auch viele Züchter erkannt haben, ist die Nachfrage nach Frischsamen von Desperados groß, und mit jedem Erfolg wächst das Interesse an dem Hengst. Aufgrund der "Doppelbelastung" konzentriert sich Rosenbauer im Turniersport auch auf ein paar "Highlights". Freuen dürfen sich die Pferdefreunde in Schleswig-Holstein deshalb auf den Herbst. Rosenbauer plant nämlich einen Start beim Landesturnier in Bad Segeberg. Möglich, dass er dann seinen bisherigen vier Landestitel einen fünften hinzufügt.

Manfred Bode (i.A. des PS Granderheide)




22.3.2010

Goldenes Reitabzeichen für Marie Theres Bahn

Anlässlich des Reitturniers in Neumünster wurde Marie Theres „Maggi“ Bahn das Goldene Reitabzeichen verliehen.

Die Ehrung wurde von Breido Graf zu Rantzau vorgenommen. In nur 3 Jahren gelang es der 20 jährigen Lehramtsstudentin (Mathe, Chemie), 10 Siege in schweren Dressurprüfungen zu erringen.

All diese Erfolge erritt sie sich die auf dem 11 jährigen Wallach Quanderas. Den Quando Quando Sohn kaufte ihr Vater 4 jährig, angeritten „ von der Koppel“, und Maggi ritt auf ihm ihre ersten A und L Dressuren. Eine Bilderbuch-Karriere, die nun „vergoldet“ wurde. Und auch für ihr letztes Jahr als „Junge Reiterin“ hat sich Maggi mit ihrem Quanderas viel vorgenommen.

Viel Glück!!




7.2.2010

PSG Damen beim Schießen nicht zu schlagen!

Bei den offenen Schießmeisterschaften auf dem Schießstand des Schützenvereins Trittau waren die Reiterinnen des Pferdesports Granderheide eine Klasse für sich.

Insgesamt war der Pferdesport Granderheide mit 5 Mannschaften am Start und die überwiegend hervorragenden Ergebnisse ( 1x 49, 2x47, 1x46 und diverse über 40 Ringe) lassen vermuten, dass in jedem Reiter wohl doch ein kleiner Cowboy steckt.

Unsere PSG Mannschaft sicherte sich mit 177 Ringen souverän den Siegerpokal, die 2. Mannschaft- die Hobbits- kamen mit 174 Ringen auf den 2. Platz.

Auch der Einzeltitel bei den Damen ging an den PSG. Mit 49! Ringen, einem Ergebnis bei dem auch viele „ Profischützen“ vor Neid erblassen, ließ Steffi Christen alle Konkurrentinnen hinter sich. Die Schützen versuchten sofort, Steffi abzuwerben, was von den „Teamchefinnen“ Birgit und Gaby natürlich abgeblockt wurde- sie muß schließlich reiten!

Bei der Siegerehrung spekulierte Olli Graf- auch ein Ex Reiter- im nächsten Jahr einen gesonderten Reiterschießtag einzuführen, denn neben Granderheide waren auch noch Siek und Reitstall Zukowski am Start.

Olli´s Befürchtungen, dass die immer hungrigen Reiter- die zur Siegesfeier im „Dolce Vita“ eingekehrt waren- mal wieder zu spät zur Siegerehrung erscheinen würden, erfüllten sich nicht.

Die „Drohung“, uns notfalls von der Polizei einfangen zu lassen, zeigte Wirkung und wir waren pünktlich zurück im Schützenhaus.

Die Übergabe des Damen-Pokals ließ sich der Alt-König (Suzuki-Weber) nicht nehmen: Er war ganz besonders stolz, dass Steffi den Pokal gewonnen hatte, da sie gerade die Königskette restauriert hatte!

Für die Granderheider Reiter war es ein erfolgreicher, aber vor allem ein Abend mit viel Spaß und wir freuen uns schon auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.




26.11.2009

19. Bericht: Giebelpferde bringen Glück!

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

in diesem Herbst blieben wir bisher von größeren Überschwemmungen und Stürmen verschont. Das Laub der Weinreben verfärbt sich prächtig und auch die wenigen Laubbäume lassen etwas Herbststimmung aufkommen. Die Apfelernte ist ebenso im Gange wie der Gemüseanbau. Leider profitieren auch die Mücken von den milden Temperaturen.

Unser Pferde, die sich ordnungsgemäß einen Winterpelz haben wachsen lassen, kommen in letzter Zeit ordentlich ins Schwitzen. Carassi, dem ich im Sommer die Mähne abschneiden musste, weil er den größten Teil davon abgeschubbert hatte, sieht nun aus wie ein wildgewordener Handfeger. Er macht gute Fortschritte und wird inzwischen ab und zu mit Sporen geritten, nicht, weil das nun unbedingt notwendig wäre, aber Sporen sind Pflicht, wenn man hier in einer Dressurprüfung starten will. Er hat sofort begriffen, dass die Dinger pieken und es ist sehr zu empfehlen, die Beine ruhig zu halten. Entlang der Skala der Ausbildung sind nun beim Thema „Geraderichten“ angekommen und werden uns damit wohl noch eine Weil beschäftigen. Es macht jedenfalls viel Spaß, mit Carassi zu arbeiten, er ist eigentlich immer bei der Sache und strengt sich an.

Watzi, dem man diese untadelige Arbeitshaltung leider nur phasenweise nachsagen kann, war auch am zweiten Tag auf dem Salon du Cheval in Montpellier gut unterwegs. Uns gelang eine ordentliche Vorstellung im Inter I, die wir in Ermangelung weiterer Teilnehmer zwangsläufig gewinnen mussten. Zum letzten Turnier der Saison in Vidauban umfasste das Teilnehmerfeld im Inter I immerhin 11 Starter. Am Sonntag morgen tuckerten wir also mit unserem schon etwas altersschwachen Citroen durch die wunderschöne Provence, vorbei an blühenden Rosenfeldern und malerischen Tälern, und fanden uns in einer Top-Reitanlage unweit von St. Tropez wieder, die Ihresgleichen sucht. Aber nicht nur die Anlage ist wunderschön, auch die Pferde, die dort logieren oder an den Start gebracht werden, lassen das Herz höher schlagen – die Website gibt einen guten Einblick
(www.domaine-equestre.com). Hier werden im Übrigen auch internationale Spring- und Dressurturniere ausgetragen. Ein Betriebsausflug wäre bestimmt lohnenswert für Euch.

Zu unserem Start: Als sechstes Paar galoppierten wir pünktlich um 14:15 h in die Bahn. Watzi war gut drauf, zu gut, denn er ließ zunächst den angemessenen Ernst vermissen. Die Viereckbegrenzung beinhaltete neben den üblichen weißen Stangen auch jeweils zwei zueinander gewandte schwarze Giebelpferde, die ja eigentlich Unglück abwenden sollen – auf dem Giebel jedenfalls. Die erste große Schwierigkeit bestand darin, von X bis nach C zu kommen. Nun, es blieb niemandem verborgen, dass Watzi stark mit diesen kleinen schwarzen Pferdchen beschäftigt war, die es alle zwei Meter zu bestaunen gab. Im weiteren Verlauf der Trab-Tour zeigte er noch einige flunderartige, sehr elastische Bewegungsvarianten, über die ich lachen musste. Wie kann ein so routiniertes Pferd so albern sein! Ab der Schritt-Tour war die Welt wieder in Ordnung und im Galopp gelangen alle geforderten Lektionen (bis auf die Rechtspirouette) gut. Aber auch andere Starter hatten Ihre Mühe mit der Viereckbegrenzung. Für uns jedenfalls waren die Giebelpferdchen dann doch echte Glücksbringer: Wir wurden mit unserer fröhlichen Runde Zweite!

Mit diesem schönen Saisonende verabschieden wir uns zunächst aus dem Sandkasten und wechseln in den nächsten Wochen die Szene: Leonards gibt sein Eishockeyspieler-Debut gleich bei einem Auslandseinsatz der U11 der „Montpellier Vipers“ gegen die Mannschaft von Puigcerda (spanische Superliga) in den katalanischen Pyrenäen. Hoffentlich ist es da ordentlich kalt – dann gibt es keine Mücken!

Euch wünschen wir derweil ein schönes Weihnachtsturnier!

Viele Grüße

Die Auslandskorrespondenten




18.11.2009

Ausfahrt 2009

Die diesjährige Vereinsausfahrt führte uns auf das ehemalige Landgestüt Ganschow in Mecklemburg- Vorpommern.

24 Menschen, 18 Pferde und 5 Hunde reisten am Freitag bei bestem Wetter in Ganschow an und bezogen die doch recht unterschiedlichen Zimmer….

Wer Glück hatte, ergatterte ein Quartier in einer der sehr geräumigen und nett eingerichteten Ferienwohnungen, wer weniger Glück hatte, musste in ein Etagenbettzimmer ziehen, das den Charme einer DDR Jugendherberge verströmte.

Aber egal ob Ferienwohnung oder Mehrbettzimmer- die Bäder ließen sich generell nicht abschließen. Ob auch das noch ein Überbleibsel aus Stasi Zeiten ist…?

Die Pferde wurden zur allgemeinen Zufriedenheit in den alten Landgestütsställen untergestellt. Schließlich sammelte sich eine recht große Reiterschar auf dem Paradeplatz und startete den ersten Ausritt, der uns die schöne Landschaft Meck-Pomms, aber auch das recht dichte Unterholz des Waldes näher brachte…

Am Abend fand das inzwischen schon traditionelle Grillen statt, und während die Einen schon gemütlich feierten, trudelten nach und nach auch alle Nachzügler ein. Auch über Umwege kommt man zum Ziel…

Ein kleiner Wehrmutstropfen waren die nicht ganz so schönen Reitwege ( eigentlich sollte viel über Felder geritten werden, aber da die Natur dieses Jahr etwa 2 Wochen früher dran war, waren fast alle Felder schon wieder neu bestellt), aber auch dafür hatte der Führungsstab- bestehend aus Gabi und Birgit- eine Lösung parat. Und so wurden die Pferde am Samstag verladen und zu einem nahe gelegenem See transportiert. Hier konnte man sich dann dem kleinen oder großen Rundritt anschließen.

Abends ging es dann zum gemeinsamen Essen in ein Gasthaus im Nachbardorf. Die Sportlichen gingen zu Fuß, die Anderen bildeten Fahrgemeinschaften, und nachdem auch die „Vergessenen“ abgeholt worden waren, begann ein wahrer Gaumenschmaus. Egal ob Wildschwein, Pute oder Lachs- das Essen war vom Feinsten und derart reichlich, dass sich Einige sogar noch ein Doggi-bag eingepackt haben.

Auch dieser Abend fand ein spätes Ende unterm Birnenbaum des Gartens, der zu den Ferienwohnungen gehörte.

Am Sonntag machten sich Einige bereits nach dem Frühstück auf die Heimreise, Andere nutzten die Gelegenheit und das schöne Wetter für einen weiteren Ausritt.

Als Fazit der diesjährigen Ausfahrt bleibt festzustellen, dass wir mal wieder ein ganz tolles Wochenende gemeinsam verbringen konnten und unser aller Dank gilt Gabi und Birgit, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Wir freuen uns Alle schon auf nächstes Jahr….




8.11.2009

Bericht 18: Siegreich auf dem Salon du Cheval

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

wie bereits angekündigt, war es uns in diesem Jahr vergönnt, auf dem Salon du Cheval in Montpellier zu starten. Watzi wurde sorgfältig auf diesen Auftritt vor großem Publikum vorbereitet, war in guter Form und vor allem – cool. Man stelle sich beispielsweise den Weg vom Anhänger zum Abreite-Platz vor: Abladen auf einem ganz normalen Parkplatz mit kreuz und quer geparkten Autos und Anhängern, vorbei an den Rindviechern der Westernreiter, bunten Fahnen, einem Kinderkarussell, mehreren Wassertankwagen, einer scheppernden Planierraupe, diversen Imbissbuden, durch eine Glastür (ducken!) und über rutschige, auf Beton ausgelegte Teppiche hin auf ein Abreite-Viereck 20-30m, in einer Halle, in der Greifvögel ausgestellt werden und die demzufolge dort rumschreien.

Wieder einmal war ich „unbemannt“ unterwegs, sodass ich beim Abreiten auf die Einschätzung der Kinder zurückgreifen musste. Die machen ihre Sache inzwischen schon recht gut, vor allem Clara, die derzeit ihre Turnierlizenz (vergleichbar dem DRA III) vorbereitet, hat einen guten Blick für die korrekte Ausführung einzelner Lektionen, Leonard ist da etwas allgemeiner, aber nicht minder treffend in seiner Einschätzung. Wenn er sagt, dass Watzi wie ein Teddybär aussieht, weiß ich, was zu tun ist. Insgesamt gesehen ist es also hilfreich und ich freue mich, dass die Kinder mich unterstützen.

Es gelang heute, Watzi besser zu präsentieren als in Toulouse. Im St. Georg konnten wir eine sehr saubere und ausdrucksvolle Runde zeigen. Da keiner besser war, haben wir gewonnen. Ähnlich verhielt es sich mit der Inter-I-Kür knapp eine Stunde später, in der Watzi sich zwar etwas mehr bitten ließ, aber dennoch zuverlässig mitarbeitete. So durften wir heute zwei Siegerschleifen mit nach Hause tragen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, in der großen Messehalle vor so vielen Zuschauern zu reiten und ich hoffe, durch unsere Vorstellungen den Pferdevirus doch etwas mehr verbreitet zu haben. Morgen steht der Inter I an, und wir geben natürlich wieder unser Bestes!

Unser kleiner Stall hat nun auch eine Internetseite, auf der Ihr unter anderem auch Watzi und Carassi in ihrer französischen Umgebung betrachten könnt:
http://www.classic-horse.net

Grüße von den

Auslandskorrespondenten




13.10.2009

17. Bericht aus dem wilden Süden

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

hoffentlich waren die Granderheider Reitertage mit besserem Wetter gesegnet, als das Championnat du Grand Sud, das uns meteologisch eine ganz neue Erfahrung bescherte: Regen und Matsch.

Auf der großzügig bemessenen Anlage der tiermedizinischen Hochschule in Toulouse wurden neben den Dressurmeisterschaften der vier südlichsten Regionen Frankreichs auch die Masters Ibérique, Qualifikationsetappe für die Europameisterschaften der Iberischen Pferde in Avignon (Januar 2009) ausgetragen. Es gab daher wieder viele tolle Pferde zu bewundern, die in traditionellen Kostümen vorgestellt wurden. Hier war ich als Unterstützung einer Stallgefährtin aktiv, die mit ihrem pechschwarzen Lusitano-Hengst zweimal startete, siegte und sich für Avignon qualifizierte. Die Freude war natürlich groß, wobei man sagen muss, dass das Völkchen rund um diesen Pferdetyp auch unabhängig vom Ergebnis zum Feiern neigt, insgesamt ausgelassener ist und die Dinge sehr viel fröhlicher angeht als die „klassischen“ Dressurreiter, von denen einige auch hier zum Lachen in den Keller gehen.

An den Dressurmeisterschaften, die mit immerhin 200 Starts in Prüfungen der Klasse A (hier „D“) bis zum Grand Prix ein reiterliches Großereignis darstellen, konnten wir dank eines gesunden Pferdes nun auch selbst einmal teilnehmen. Hilfreich war Claras Unterstützung, denn mein Göttergatte war mal wieder beruflich unterwegs. Leonard betätigte sich derweil als Hundebändiger und sorgte dafür, dass sich der Matsch gleichmäßig im Auto verteilte.

Unser Einsatzbereich war die kleine Tour, mit 7 Startern ein für hiesige Verhältnisse gut besuchter Wettbewerb. Die große Tour war bereits schon vor Prüfungsbeginn entschieden, denn es gab nur einen Kandidaten. Also wurde Watzi herausgeputzt, 4 Stunden lang im Anhänger unter heftigen Windverhältnissen bis nach Toulouse geschaukelt und an den Start gebracht. In der ersten Prüfung, dem St. Georg, war er nicht wirklich locker, daher mangelte es unserer Vorstellung an Ausdruck. Bei den 4er-Wechseln hatte ich einen Zählfehler, der mir herbe Kritik bei den Kindern einbrachte. Am Sonntag gestaltete ich das Abreiten vor dem Inter I etwas intensiver. Watzi war optimal auf die Prüfung vorbereitet, ich allerdings fast am Ende meiner Kräfte. Uns gelang eine saubere und flüssige Vorstellung! Punktabzug gab es nur unerlaubtes Reden mit dem Pferd. In der Championnatswertung verfehlten wir aufgrund meiner Virtuosität den 2. Platz um ganze 4 Punkte, durften aber als dritte noch mit aufs Treppchen und an der großen Runde der Sieger zu Pferde teilnehmen. So hatten wir in mehrfacher Hinsicht ein erfreuliches Wochenende: Das Auto hat wieder gehalten, das Pferd auch, die Kinder sind dem Reitsport noch immer zugetan und man darf davon träumen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Das haben wir fest vor, denn das hippologische Großereignis des Jahres steht noch aus: Der Salon du Cheval in Montpellier. Wie sieht es aus, wird eine Granderheider Delegation kommen ? Wir würden uns freuen!

Herzliche Grüße aus dem stürmischen Süden

Die Auslandskorrespondenten




15.08.2009

16. Bericht aus dem Midi

Liebe Granderheider Pferdesportler,

während einige von Euch in Wedel am Start waren und wir im Geiste bei Euch, gab es ein paar tausend Kilometer weiter südlich am Tarn ebenfalls ein Turnier mit Granderheider Beteiligung.

Endlich ein Turnier! So fuhren Clara und ich bereits am Freitag mit den beiden Rössern los und schlugen unser Zelt gleich hinter dem Stall auf. Leonard hatte an diesem Wochenende ein Schachturnier, daher waren Burghart und er nicht mit.

In der Nähe von Toulouse wurden neben den üblichen Dressurprüfungen auch Wettbewerbe speziell für iberische Pferde ausgetragen, die inhaltlich doch etwas von unserem Programm abweichen. Die iberischen Pferde waren wunderschön anzusehen, fantastisch herausgebracht und sorgten ordentlich für Unruhe. Die meisten turnten mehr oder weniger ständig in ihren Boxen oder auf den Plätzen herum und wieherten ununterbrochen. Watzi gab sich ebenfalls ganz „andalusisch“ und grölte mit, während Carassi die Ruhe weg hatte.

Die Prüfungen gelangen ganz ordentlich, sowohl Carassi als auch Watzi präsentierten sich in guter Form. Carassi war etwas größer als zuhause (gefühltes Stockmaß: 2 m) und beeindruckte die Richter in der ersten Prüfung mit einem sauberen fliegenden Galoppwechsel, der allerdings nicht in der Aufgabe vorgesehen ist. Dieser Einsatz wurde mit dem 2. Platz belohnt. In der zweiten Prüfung am Sonntag gelang es, den vorgeschriebenen Kurs besser zu halten und wir konnten die Prüfung für uns entscheiden.

Watzi und ich waren uns in beiden Aufgaben einig, keine Punkte zu verschenken. Im St. Georg gelang das auch ohne Wiehern und Aber. Im Inter I gab es die eine oder andere kleine Unstimmigkeit, so wollte der Lümmel sich nach dem starken Galopp nicht einfangen lassen. Die Ergebnisse waren mit 64,7% und 63,9% für unsere Verhältnisse erfreulich und reichten darüberhinaus jeweils für den ersten Platz. Geld gab es kaum und die Sachpreise waren nützlich: zwei Tuben Sonnenmilch. Von der FFE bekam ich eine Glückwunsch-Mail und vier Medaillen zum selber ausdrucken.

Es ist wieder eine Zeit vergangen, wir waren im Urlaub, die Pferde wurden geimpft und hatten Pause. Nun geht es weiter. Watzi muss wechselweise arbeiten und „Kinderdienst“ tun, also als Lehrer für Clara und Leonard herhalten – eine Aufgabe, die lange Zeit unmöglich schien, ihn nun aber sichtlich zu amüsieren scheint. Mit Leonard spielt er am liebsten „Esel in der Mitte“. Clara übernimmt hin und wieder das Lösen und darf zwischendurch mal in die eine oder andere Lektion hinein schnuppern, die sie auf Figaro schon geübt hat. Ab September fängt das neue Schuljahr an, dann wird Watzi sich wieder voll und ganz der hohen Kunst widmen und diese hoffentlich auch auf dem einen oder anderen Turnierplatz zeigen. Carassi hingegen geht schon jetzt ernsthaftere Wege und bedarf der gewissenhaften Arbeit, die sich allmählich über die gesamte Skala der Ausbildung erstreckt. Er zeigt alle Eigenschaften, die ein gutes Dressurpferd haben sollte und wir bemühen uns nach Kräften, ihn nicht daran zu hindern, tatsächlich ein gutes Dressurpferd zu werden.

Wir wünschen Euch einen schönen Sommer, gesunde Pferde, viele Erfolge und vor allem viel Freude an den Pferden! Und schon mal für Eure Terminplanung, für all die, die DAS reitsportliche Highlight in unseren Breitengraden erleben möchten: Der Salon du Cheval in Montpellier findet in diesem Jahr vom 7-10. November statt.

Viele Grüße

Die Auslandskorrespondenten





09.06.2009

15. Bericht aus dem Midi

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

wie schön, einige von Euch bei meinem Besuch im April anzutreffen. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich die Pferde weiterentwickeln und auch, wie man systematisch mit den Pferden arbeitet - das ist in dieser Gegend leider nicht alltäglich.

Dank des vielen Regens in diesem Frühjahr sind die Weiden grün und unsere Pferde hochzufrieden. Zwischenzeitlich hatten wir sogar so viel Regen, dass die gesamte Gegend unter Wasser stand. Watzi bändelt mal wieder mit den Damen an, zurzeit ist er schwer in eine kleine Camargue-Stute verknallt. Trotz täglichem Weidegang ist er bei Reiten derart übermotiviert, das wir uns nun wieder was einfallen lassen müssen, um ihn zu beschäftigen. Es macht viel Spaß, mit ihm zu arbeiten, sei es auf dem Viereck, auf der Rennbahn, im Gelände oder über kleine Hindernisse.

Carassi, der bis Januar wegen einem Hornspalt ausfiel, holt nun mächtig auf und wird unterm Sattel immer runder. Er ist noch nicht ganz auf dem Stand eines sechsjährigen Dressurpferdes, aber es gibt bekanntlich ja keine Abkürzungen bei der Ausbildung.

Eigentlich wollten wir die Turniersaison im April beginnen. In der Provence regnete es aber so stark, dass unser erstes Turnier in dieser Saison im April buchstäblich ins Wasser fiel. In Saint Martin de Crau mussten sogar die eigenen Pferde evakuiert werden – an den Aufbau von Stallzelten war nicht zu denken. Auch weitere Versuche, in Aix-en-Provence oder Tarascon zu starten, blieben vergeblich. Im Departement Var wurde im März bei 11 Pferden die Equine Infektiöse Anämie (EIA) diagnostiziert, diese Pferde wurden sofort eingeschläfert. Die Zahl der Reitställe und private Pferdebesitzer in inzwischen drei Departements, die Kontaktpferde beherbergen und unter Beobachtung des nationalen Seuchenamtes (www.respe.com), also unter Quarantäne stehen, ist nun auf insgesamt etwa 70 angestiegen. Hier im Languedoc gibt es gottseidank noch keine derartigen Probleme. Ärgerlich ist, dass die französische reiterliche Vereinigung diese Information auf Ihrer Website nicht veröffentlicht und dass sehr viele Reiter nicht informiert sind. Auch zum internationalen Turnier in Cannes, das mitten im „Risikogebiet“ liegt, gibt es keine Warnhinweise. Wir meiden alle Turniere, die östlich von uns liegen oder von Reitern aus diesem Bereich frequentiert werden. Der Stall ist für Fremdpferde geschlossen und über eine Turnierteilnahme wird gemeinsam beschlossen.

Da die reiterlichen Darbietungen für Tausende von quakenden Fröschen und Millionen von Mücken auf die Dauer doch wenig erfüllend sind, fahren wir am Wochenende mit 8 Pferden in Richtung Pyrenäen. Carassi wird Prüfungen für das „2ème année“, also Dressurpferdeprüfungen für Pferde im zweiten Ausbildungsjahr gehen (entspricht ungefähr Dressurpferde-L). Watzi geht die übliche kleine Tour (St. Georg, Inter I).

Wir werden Euch berichten.

Herzliche Grüße

Eure „Franzosen“




15.10.2008

Bericht von Britta Hofmann

Für Abteilungswettkämpfer ist das Landesturnier in Bad Segeberg jedes Jahr der absolute Saisonhöhepunkt.

Natürlich war der PS Granderheide auch in diesem Jahr mit einer Junioren und einer Senioren Mannschaft am Start.
Die Konkurrenz war groß- ca. je 30 Abteilungen kämpften um die Landes- bzw. Landesjugendstandarte. Die Jugendlichen (Maire Beuth, Marie Bendig, Annalena Breuer-Preißner, Lena Marquardt, Nadine Seifert, Fredericke Starck) mussten in den Teildisziplinen Abteilungsdressur, Reiterwettbewerb, A-Stil Springen und A-Dressur antreten. Zunächst brachten sich die 6 Jugendlichen durch eine überragende Mannschaftsdressur in eine sehr gute Ausgangsposition, die die Einzelstarter in A-Dressur und Springen weiter verbessern konnten.

Nach dem abschließenden Reiterwettbewerb beendeten unsere Jugendlichen den Abteilungswettkampf auf einem hervorragenden 2. Platz- nur geschlagen von den Seriensiegern aus Fehmarn.

Auch die Senioren Mannschaft (Maresa Deuster, Dr. Matthias Dieter, Britta Hofmann, Jürgen Rietz, Nicole Sollorz, Imke Willenbrock) zeigte sowohl gute Einzelleistungen- geritten wird hier in den Disziplinen Geländeritt, A-Dressur und A-Springen als auch eine sehr harmonische Abteilungsdressur. In der Endabrechnung bedeutete das den 5. Platz.

Auch in diesem Jahr geht der Dank des Vorstandes und natürlich auch der Aktiven, an die vielen Besitzer, die ihre Pferde für die Abteilungswettkämpfe zur Verfügung gestellt haben. Denn ohne Sie wäre es nicht möglich, Jahr für Jahr zwei Mannschaften nach Segeberg zu schicken. Ebenfalls sehr wichtig sind die vielen Helfer und Schlachtenbummler, die für Unterstützung und die nötige Stimmung sorgen.

Britta




11.08.2008

Bericht von Susanne - say hello

Hi allerseits, hier schreibt Dir Susanne Jekat aus der Schweiz. Ich schicke ein paar Fotos von unseren kleinen Revanita (v. Revan), sie wurde am 15. März, dem Geburtstag ihrer Mutter Siena geboren und hat auch schon eine Lungenentzündung überstanden. Deshalb haben wir auch noch keinen Oldenburger Brand, aber wir hoffen, dass wir das noch hinkriegen.

Tinkerbelle, die Holsteiner Stute die Horst gezüchtet hat, wird ab Oktober eine kleine Schweizerin:
dressurzentrum-steiger.ch, wenn ich in die Schweizer Dressurszene einsteigen sollte, werde ich auch Auslandskorrespondentin für Eure Webseite.

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Am 30. August komme ich für 10 Tage nach Hamburg, hoffe, ich sehe Euch dann.

Susanne




29.07.2008

14. Bericht aus dem Midi

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

all diejenigen, die ich leider nicht angetroffen habe bei unserem Kurzbesuch in Hamburg, seinen ganz herzlich gegrüßt. Durch das Internet konnten wir Eure sportlichen Erfolge verfolgen und gratulieren recht herzlich all den Siegern und Platzierten der bisherigen Saison. Und die ist ja noch lange nicht zu ende!

Bei uns ist es inzwischen so warm, das selbst die Afrikaner ihre Pullover ausziehen. Die Straßencafés sind gut besucht, aufgestellte Ventilatoren sorgen mit kühlem Wassernebel für erfrischende Temperaturen. Quakten bis vor kurzem noch die Frösche – wir hatten viel Regen im Frühjahr – so zirpen die Zikaden nun unaufhörlich. Seit dem 1. Juli sorgen ca. 1,5 Mio. Besucher für den wirtschaftlichen Erhalt der Region. Der Strand ist in diesem Jahr etwas leerer, was daran liegt, dass man ihn im Winter um die Hälfte verbreitert hat, indem man kurzerhand ein paar Dünen weggeschoben und Sand aufgespült hat. Die Landschaft hat ihre Farben von sattem Grün und Rot (Mohnblumen) nun in leuchtendes Gelb (Sonnenblumen) und Lila (Lavendel) geändert. Das Getreide ist eingefahren, Melonen und Pfirsiche werden geerntet.

Unsere 5-Sterne-Pferdeherberge ist nach wie vor für Ross und Reiter ein angenehmer Ort. Watzi wurde im Frühjahr auf der Rennbahn auftrainiert, die um das Gelände herum angelegt ist, und zog dort ausgesprochen gern (zügig) seine Runden, bis er soweit fit war, das wir die dressurmäßigen Arbeit aufnehmen konnten. Die war anfangs etwas mühsam; so waren ihm die halben Paraden zwischenzeitlich vollkommen entfallen und auch an andere Dinge konnte er sich nur sehr entfernt erinnern.

Carassi, der mit seinen 175 cm Stockmaß nun hoffentlich weitestgehend ausgewachsen ist, hat ganz enorme Fortschritte gemacht und erweist sich als sehr rittig und vor allem lernwillig. Anfangs war er sowohl für das Springen als auch für die Dressur zu begeistern, entwickelte dann aber eine große Geschicklichkeit im Vorbeirennen, die wir nicht vertiefen wollten. Daher beschränkt sich das Springtraining auf den einen oder anderen kleinen Gehorsamssprung.

Anfang Mai begann die Turniersaison für uns mit zwei gesunden Pferden im malerischen Aix-en-Provence. Watzi und Burghart waren im St. Georg und im Inter I am Start, beide Prüfungen waren ordentlich, für eine Platzierung reichten die gezeigten Leistungen aber noch nicht. Carassi nahm seinen ersten Ausflug auf einen Turnierplatz ausgesprochen positiv auf und absolvierte seine erste Dressurpferdeprüfung sehr gewissenhaft und artig. Am zweiten Tag waren wir etwas schwungvoller unterwegs und belegten den 2. Platz. Es ist eine große Freude, ein Pferd zu haben, dass sich auf dem Turnierplatz genauso reiten lässt wie zuhause. Im Mai entwickelte sich Carassi konstant so positiv weiter, dass sogar an einen Start in einer Dressurpferde-L zu denken war. Ein Riss im Huf machte uns einen Strich durch die Rechnung: Carassi darf weder traben noch galoppieren, bis der Riss herausgewachsen ist. Das wird noch etwas dauern...wenigstens kann er täglich auf ein Paddock und sich dort den Temperaturen entsprechend bewegen.

Derweil waren Burghart und Watzi weiter fleißig und konnten sich bei ihrem zweiten Turnier mit jeweils einem 2. Platz im St. Georg (66,75%)und im Inter I (68%) überzeugend präsentieren. Beide Prüfungen wurden übrigens von Eric Jallot mit Darkah N (8jähriger hann. Hengst von De Niro) überzeugend gewonnen (68,4% /69,6%) . Dieses Paar fehlte in Toulouse, daher konnten Watzi und Burghart den St. Georg mit 65,68% für sich verbuchen – der erste Sieg im St. Georg und das bei Temperaturen um die 40 Grad! Dennoch waren interessante Pferde am Start, so eine hübsche Fuchsstute von Walt Disney mit gewaltigen Bewegungen, die ich auf der Stelle hätte klauen können.

Nach diesem schönen Erfolg gönnen wir Watzi eine kleine Turnierpause. Und mal ganz ehrlich: Der Strand lockt mehr als das Viereck. Wer JETZT mit Frack und Zylinder in der prallen Sonne rumläuft oder sogar auch noch reitet, bei um die 30 bis 40 Grad im SCHATTEN ... ??? Die nächsten Turniere sind nicht gerade um die Ecke, und die Vorstellung, mit unserem altersschwachen Citroen ohne Klimaanlage stundenlang durch die Gegend zu krauchen, verlockt nicht wirklich.

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Carassi
Carassi
Stellung
Vorbereitung
Watzi


Bis zum nächsten Mal und herzliche Grüße an Euch alle von den momentan

sehr FAULEN Auslandskorrespondenten




31.07.2008

Bericht von Anna-Lena - Betrifft: Kat. C Nennungsformular

Hey ihr Lieben,

erstmal schicke ich euch sommerlich sonnige grüße aus Münster.

Ich hab mal wieder über die HP gestöbert und da ist mir aufgefallen , dass Ihr noch das Kat. C Nennungsformular hab als PDF-Datei zum downloaden habt.

Würd das mal raus nehmen und als WBO-Nennungsformular wieder reinsetzen. Und weil ich so lieb bin , hab ich gleich mal eins in den Anhang gepackt.

Mit freundlichen Grüßen

Anna-Lena Kickbusch


Anmerkung vom Webwart: Das neue Dokument wurde eingepflegt. Danke.




29.07.2008

Bericht von Dr. Peter Köppel

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle nur kurz berichten wie es dem kürzlich aus dem Junge-Reiter-Kader entwachsenen Vereinsmitglied Markus Koeppel weiter ergangen ist.

Nach der Heimkehr von den Europmeisterschaften in Blair Castle mit der Bronzemedaille hat Markus im April in Warendorf am DOKR seine Abschlußprüfung zum Pferdewirt Schwerpunkt Reiten mit Auszeichnung abgelegt.

Zur weiteren Förderung hat er ein Engagement auf der Anlage von Bundestrainer Chris Bartle in York England angenommen.

Mit dabei sein Erfolgspferd Nicas und das von der Familie Würz zur Verfügung gestelltes Nachwuchspferd Mister Zip.

Mister Zip konnte er bei seinem ersten Start in einer Pre-Novice Prüfung auf einen guten 4. Platz reiten.

Markus erster Start mit Nicas in einer nationalen S-Vielseitgkeit (Advance) in einem gut besetzten Starterfeld in Aston le Walls brachte beiden einen hervorragenden 6. Platz ein.

Der Turnierkalender sieht für den 07.- 10. August einen Start mit Nicas in dem 3-Sterne CIC von Hartpury vor.

Alle Ergebnisse kann man unter www.bdwp.co.uk mit dem Suchbegriff Koeppel nachverfolgen.

mfG

Dr. Peter koeppel




31.01.2008

13. Bericht aus dem wilden Süden

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

erstmal wünschen wir Euch allen ein gutes Neues Pferde- und Reiterjahr, also gesunde Pferde, wunderbare Momente im Sattel und sportliche Erfolge! Der Sprung ins neue Jahr ist für alle Beteiligten hoffentlich glücklich verlaufen ...

Es gibt wieder einiges von unseren Pferden zu berichten. Watzi musste in die Tierklinik, weil seine Rückenschmerzen nach dem Gefecht mit der „mouche plat“ immer stärker wurden. Ach, Ihr glücklichen Grandeheider! In einem solchen Fall lädt man mal eben auf und fährt nach Bargteheide oder nach Hannover, wenn es denn sein muss. Ganz anders hier: Die nächste empfehlenswerte Tierklinik ist in Paris. Hier ist immer alles in Paris. Also auf nach Paris (850 km) und das mit unserem altersschwachen Citroen. Dort angekommen, zeigte sich Watzi von seiner besten Seite. Schließlich gelang es, ihn zu behandeln, wobei einige Behandler ebenfalls behandelt werden mussten. Das Ergebnis war erstklassig (vermutlich will man ihn dort nie wieder sehen). Wieder zuhause, war Watzi derart „runderneuert“, dass er in der Box am Kopf verletzte und genäht werden musste.

Aber damit nicht genug. Unser guter „Aleng“ wartete mit allerlei unangenehmen Überraschungen auf, die uns in der Summe dazu bewogen haben, sofort den Stall zu wechseln. Bedauerlicherweise mussten Clara und ich Maestro und Bébé-Nous zurücklassen, die beiden Lusitano-Hengste, die uns doch sehr ans Herz gewachsen sind. Zum 1. Dezember zogen wir in eine neue Anlage, die erst im September fertiggestellt wurde. Es ist ein kleiner Ausbildungsbetrieb für Spring- Dressur- und Schaupferde und wird von einem jungen Paar betrieben, das sehr ordentlich und professionell mit den Pferden umgeht. Die Anlage ist gut durchdacht und lässt ebenso wie die Betreuung der Pferde keine Wünsche offen. Die Kinder fühlen sich dort auch wohl und reiten auf unseren Pferden. Leonard ringt mit Watzi, der schon wieder etwas traben darf, und Clara springt mit Carassi, den sie für sich entdeckt hat und von dem sie kaum noch herunter zu kriegen ist.

Die Turniersaison naht. Wie in jedem Jahr, hat die französische Reiterliche Vereinigung ihr Regelwerk komplett überarbeitet (sie sind noch nicht ganz fertig damit). Sämtliche Prüfungen wurden umbenannt, dem Prinzip Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit folgend:

FREIHEIT - Jeder kann seine Leistungsklasse frei wählen, verliert allerdings sämtliche Ranglistenpunkte, wenn er/sie die Leistungsklasse ändert.

GLEICHHEIT – Grand Prix für alle! Ob E, A, L oder S, für jede Klasse gibt es jetzt einen Grand Prix. Glaubt Ihr nicht? Dann seht mal unter http://toutsavoir.ffecompet.com/?q=reglClasseEpre nach.

BRÜDERLICHKEIT – wir wissen, wie Geschwister teilen ... deshalb darf jeder nur in EINER Klasse reiten, also nur E oder A oder L oder M oder S kleine Tour oder S-große Tour. Und: Die Prüfungen werden nochmals für Amateure und Profis gesondert ausgeschrieben. Es gibt eine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Damit wird sichergestellt, dass Starter und Richter zahlenmäßig in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Auch verbrüdert es sich leichter, wenn man sich kennt und nicht in der anonymen Masse untergeht ...

Die Überarbeitung des Regelwerkes war dringend notwendig, denn die französischen Reiterei leidet an der Schmach, sich erstmals seit 1912 nicht für die olympischen Spiele qualifiziert zu haben – wie Le Monde im vergangenen Jahr mit spitzer Feder bemerkte. Das schmerzt, dagegen muss etwas getan werden! Also, erst mal müssen mehr Grand-Prix-Pferde her – erledigt. Dann mehr Sieger und Champions – auch erledigt. Die französischen Reiter selbst nehmen es derweil gelassen. Weiterreiten. Im nächsten Jahr gibt es bestimmt wieder ein neues Reglement ...

Die Preisfrage für uns lautet nun: Wer stellt Watzi vor? Wer reitet Carassi und in welcher Disziplin? Wenn ich es richtig sehe, bleibt für mich genau kein Pferd übrig! Burghart möchte berechtigterweise auch mal starten, wenn das Luxuspferd denn genesen ist und Clara lässt sich aus Carassis Sattel ähnlich gut entfernen wie Sekundenkleber. Na, wir werden sehen. Anbei ein paar Bilder von der neuen Fünf-Sterne-Pferdeherberge.

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Herzliche Grüße

Die Auslandskorrespondenten




31.10.2007

12. Die Auslandskorrespondenten berichten - Salon Du Cheval in Montpellier

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

auch bei uns ist der Himmel öfter bedeckt und es ist deutlich kühler. Bei „Schmuddelwetter“ geht es mir hier richtig gut. Die Leute sind dann dick angezogen und wortkarg, und tauen so recht erst am Kaminfeuer auf - genauso wie ich es ja so liebe aus dem Land zwischen den Meeren! Nur statt „Jouh“ oder „Moin“ heisst es dann: Ca va? Ca va! (gesprochen: Za-wa)

Nun aber zum Bericht über den 8. Salon du Cheval in Montpellier : Es war wieder eine vielseitige und bunte Veranstaltung. Sehr zu Leonards Freude waren in diesem Jahr neben den camargue-üblichen Stierkämpfen auch die Westernreiter mit Tonnenrennen und cattle-penning vertreten. Auch Horseball war in diesem Jahr hochkarätig besetzt – wir durften eine deutsche Mannschaft aus Wiesbaden anfeuern, die wahrlich rasant gespielt hat.

Christoph, unser neuer Mann auf der Anlage, hatte seine Truppe gut zusammen und konnte sowohl beim Springen als auch in der Dressur erfolgreiche Ritte seiner Schüler verbuchen.

Die Dressur war in diesem Jahr qualitativ und auch quantitativ besser besetzt als im Vorjahr. Es gab ein paar richtig gute Pferde, einige ordentliche Ritte und auch in den höheren Prüfungen, die Bernard Louis (das ist der ältere Herr in unserem Stall, der noch über meine Adoption nachdenkt) im letzten Jahr ganz allein bestritten hat, gab es in diesem Jahr mehrere Starter.

Weil nur eine begrenzte Anzahl von Richtern zur Verfügung steht und alle Prüfungen von mindesten drei Richtern auf einem großen Viereck durchgeführt werden, war das Programm entsprechend lang: Der erste Starter ritt um 7:15 h ein, der letzte gegen Mitternacht. Und das über vier Tage! Beim Springen war der Andrang nicht minder groß.

Leider war ich mit Watzi nicht am Start, denn er laboriert gerade mit einem dicken Schlauch und geht sehr breitbeinig. Außerdem hat er sich das Kreuz verrenkt (wahrscheinlich, um wieder mal eine mouche plat loszuwerden) und befindet sich nach der osteopathischen Behandlung nun in der krankengymnastischen „Reha-Phase“. Sehr schade, aber so ist es nun mal mit den Pferden. Carassi wollten wir den Rummel in diesem Jahr noch ersparen und haben rückblickend ganz richtig entschieden. Er ist im Übrigen ein Musterschüler und macht sehr viel Spaß.

Eine kleine Sensation habe ich dennoch zu berichten: Da ich nun schon so viele wilde Geschichten über „Maestro“, den Lusitano-Hengst, gehört und teilweise auch erlebt habe (ich reite ihn jetzt seit drei Monaten), wollte ich gern selbst sehen, wie er sich „auswärts“ so verhält. Also bin ich die letzte Qualifikation des MCI (Masters des Chevaux Iberique) einmal probeweise mit geritten. Fazit: Maestro ist ein nervenstarkes Pferd, das nicht mal mit der Wimper zuckt, wenn eine Planierwalze über den Abreiteplatz scheppert. In der Prüfung lässt er sich reiten, man muss ihn allerdings auch reiten. Mit 60% in der ersten und 65% in der zweiten Prüfung der Klasse D (entspricht ungefähr unserer Klasse A) hat er sich besser präsentiert als zuvor angenommen und war sogar platziert (2. bei den ab 7jährigen). Alain (gesprochen Aleng) lässt ihn und nun auch Bébé-nous (Claras geliebter Frechdachs mit der Rauschemähne) in die Liste der Turnierpferde eintragen, damit wir die beiden „Barbiepferde“ im nächsten Jahr vorstellen können.

Anbei ein paar Impressionen vom Salon, wie Leonard ihn am besten fand.

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unser Cowboy
Cowboy
Cours Camargues
Barrelrace
 


Herzliche Grüße

Die Auslandskorrespondenten




5.10.2007

11. Bericht aus dem "Midi"

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

erstmal möchten wir all denen gratulieren, die auf den Turnieren, Platzierungen und Siege errungen haben! Auch wenn wir nicht dabei sein können, freuen wir uns mit und für Euch!

Nun sind wir bereits ein ganzes Jahr hier im fernen Midi. Die Sprache bereitet inzwischen weniger Schwierigkeiten. Clara und Léonard haben ihr erstes Schuljahr in den französischen Schulen gut absolviert. Léonard – unsere Plaudertasche - beginnt langsam, die Leute auf Französisch ebenso vollzuquatschen wie vorher auf Deutsch. Clara besucht nun das Collège (6. Klasse) und bringt sehr gute Noten mit nach Hause, sogar in Mathe. Sie hat ein paar Freundinnen in der Klasse und fühlt sich hier wohl. Das ist eine große Erleichterung nach dem anfänglichen Heimweh.

Auch hier wird es nun langsam Herbst. Der Wein ist geerntet, die Apfelernte beginnt. Die Pferde sind im Fellwechsel. Die ersten Regengüsse haben die Gegend für ein paar Tage unter Wasser gesetzt – Die Paddocks laden eher zu einer Kanu-Tour ein. Der Wind pfeift mit beachtlichen Geschwindigkeiten - es ist Sturmzeit.

Unseren Rössern geht es gut, beide sind gesund und angesichts der angenehmeren Temperaturen auch munter. Watzi war Anfang September auf einem Bilderbuchturnier in der Provence am Start und hat einen guten Eindruck bei Richtern und Publikum hinterlassen. In unserer ersten St. Georg Kür hier in Frankreich haben wir mit 65% den 3. Platz errungen und die unglaublich Gewinnsumme von 54 € eingestrichen. Die Strauße wurden verkauft und Watzi fühlt sich besser ohne die zu groß gewordenen Hühner in seiner Nähe. Einzig eine ziemlich gemeine Art von Insekten, die „mouche plat“, bringen ihn außer Fassung. Das sind Krabbelviecher, die sich gern in schwer erreichbaren Körperregionen aufhalten und unsere Pferde verrückt machen.

Auch Carassi wird lebhafter und entwickelt ungeahnten Vorwärtsdrang. Mit seiner großen Galoppade hat er schon mal auf dem Springplatz „Maß genommen“. Ich werde das Gefühl nicht los, das er die dort stehenden Sprünge mit ganz anderen Augen sieht als Watzi .... Er hat sich, abgesehen von seinem Kullerbauch, zu einem ausgewogen proportionierten Reitpferd entwickelt und bewegt sich recht gut ausbalanciert in der gewünschten Gangart und Richtung. Seine Reaktionsfähigkeit beweist er zu unserem Leidwesen, indem er vermeintlich gefährlichen Objekten blitzschnell entkommt – das Leben ist voller Gefahren, vor allem für einen 4-Jährigen!

Eine ganz erfreuliche Nachricht: Bébé-nous, Claras Lusitano-Hengst, ist wieder gesund. Er ist auch wieder fröhlich und frech wie Oskar. Clara reitet ihn regelmäßig, die beiden machen gute Fortschritte. Wir wagen uns nun langsam aus der Halle und reiten bereits zusammen auf dem Dressurviereck, wo Bébé seine Schreckhaftigkeit langsam ablegt.

Auch ich schwinge mich seit zwei Monaten auf einen Lusitano-Hengst, der bisher nicht viel mehr getan hat, als seine Gene weiterzuvererben. Diese sind ganz vorzüglich; er ist für einen Lusitano relativ groß, hat ordentliche Grundgangarten, bügelt nicht und kann sogar springen. Die Rittigkeit lässt mangels Grundausbildung leider zu wünschen übrig. Es gab zuvor vereinzelt Reitversuche, doch die verliefen buchstäblich im Sande. Auch ich hatte anfangs Mühe mit seinem selbstbewussten Wesen, doch mit viel Geduld, Konsequenz und inzwischen bestimmt 2 kg Zucker befindet er sich nun auf dem tugendhaften Pfad entlang der Skala der Ausbildung und beginnt, die Arbeit zu mögen.

Auf der Reitanlage hat sich einiges getan. So haben wir einen neuen Springtrainer, Christoph, ein kompetenter und zuverlässiger Mensch, der sich engagiert und dem es gelungen ist, Alain, den Beisitzer der Anlage, hilfreich in die Seite zu treten. Nun werden die Plätze regelmäßig gezogen, auf zwei Vierecken wurden Holzspäne aufgebracht (hier absolut unüblich), so dass man auch schlechter Witterung draußen arbeiten kann. Der Hof und die Zufahrt wurden befestigt – was vor allem bei Regen sehr hilfreich ist, denn der Boden ist im nassen Zustand wie Schleimbrei. Der Boden für eine 60er Halle wurde planiert und die erforderliche Stahlkonstruktion liegt in Einzelteilen bereit. Es sind neue Einsteller gekommen, darunter ein älterer Herr mit einem Grand-Prix-Pferd, das hervorragend piaffiert. Ich habe mich sofort zur Adoption freigegeben, aber er zögert noch ....

Wir fiebern nun dem Ereignis des Jahres im Languedoc-Roussillon entgegen, das Ende des Monats (27. – 29. Oktober) stattfinden wird: Dem Salon du Cheval, der auf dem Messegelände in Montpellier veranstaltet wird und über den ich Euch auch in diesem Jahr ausführlich berichten werde. Wer selbst dabei sein möchte: Es gibt eine direkte Flugverbindung von Lübeck nach Marseille, von dort sind es mit dem Auto noch 1 ½ Stunden nach Montpellier.

Bis dahin also herzliche Grüße

von den Auslandskorrespondenten




22.06.2007

Zwischenbericht "Mann, ist das heiß hier!"

Liebe Granderheider Pferdesportler,

hier ein kurzer Zwischenbericht der Auslandskorrespondenten: Die Zeit der zirpenden Zikaden hat begonnen, es ist also Sommer. Der Wein reift. Auf den Weiden nicht mehr ganz so üppig grünen Weiden tummeln sich die Fohlen mit ihren Müttern. Das Mücken- und Bremsenproblem wird dort gewissenhaft von Madenhackern gelöst, das sind diese großen weissen Vögel, die sich normalerweise nur mit Nashörnern oder Büffeln ablichten lassen.

Unseren Pferden geht es gut, sofern sie vor 10 Uhr geritten werden. Danach ist es zu warm, auch wenn das Viereck im Schatten liegt. Beide Rösser haben zudem täglich Auslauf auf den Paddocks. Angesichts der Temperaturen ist Watzi schon ein echter Südfranzose geworden, er ist doch deutlich gelassener und hat sich fast an alle merkwürdigen Tiere hier gewöhnt. Nur die Strauße hält er nach wie vor für Außerirdische. Auch Carassi strahlt viel Ruhe aus und zieht selbst dann gelassen seine Runden, wenn nebenan lärmend für Lousitano-Nachwuchs gesorgt wird. Er zeigt inzwischen großes Interesse am Reiten und ist unglaublich stolz, wenn er etwas richtig gemacht hat.

Traurig ist die Geschichte mit Bébé-nous, dem kleinen Lousitano-Hengst, den Clara geritten hat. Er war ja verletzt, nach langer Genesung endlich gesund, wurde verkauft - offensichtlich in eine ziemlich steinige Gegend - und kam stocklahm zurück. Die Hufe waren vollkommen mit Steintritten übersäht. Nach einigen Tagen Sauerkrautverbänden kamen dicke Hufgeschüre an den Ballen durch. Wir hoffen, dass er beim nächsten Mal ein besseres Zuhause findet. Er ist nicht mehr so fröhlich wie vorher, das muss schlimm gewesen sein für den kleinen Kerl. Knabberte er Clara vorher gern an und war frech, so schiebt er jetzt den Kopf unter ihren Arm, wenn sie kommt.

Wie ist das hier mit den Pferden? Nun, sehr anders. Überall stehen hier Pferde in der Landschaft herum, meist die kleinen tapferen Camargue-Pferdchen. Es ist nicht immer ganz ersichtlich, ob sie da auch hingehören, denn die Zäune bestehen hier meist aus einem einfachen Elektrozaun, so wie wir den bei uns für die Kühe kennen. Auch hier in Castries steht ein Pferd im Park, mal hier, mal dort. Anfangs habe ich die herumstreunenden Pferde eingefangen, aber nach den ersten 6 Tieren, von denen keiner wußte, so die hinsollen, habe ich es aufgegeben.

Transportiert werden die Pferde hier aufgrund ihrer Größe meist in umgebauten Kleintransportern, so wie wir sie bei uns für die Paketdienste kennen. Die günstigste Methode für kurze Strecken ist sehr originell: Binde Dein Pferd ans Auto und fahre langsam los. Natürlich gibt es auch Pferdeanhänger und Transporter wie wir sie kennen, die sind eher selten. Umgekehrt kommt es auch vor, dass man das Pferd als Transportmittel nutzt und dann irgendwo anbindet, um später wieder nach hause zu reiten. Ein bißchen wilder Westen ist das schon hier, manchmal. Ihr seht, es gibt immer wieder interessante Dinge zu entdecken!

Ich freue mich jedenfalls, Anfang Juli wieder mal vorbeizukommen!

Herzliche Grüße

Donate




9.04.2007

9. Bericht der Auslandskorrespondenten - frohe Ostern!

Liebe Granderheider,

Frohe Ostern! Das Geheimnis um das mangelnde Interesse an Schokoladen-Ostereiern in dieser Region ist gelüftet: Sie schmelzen, bevor man sie findet. Trotzdem waren unsere Kinder und die Hunde fast schneller als die Sonne.

Es ist hier inzwischen Frühling geworden. Die Rapsfelder, der Flieder, die Forsythien, viele Obstbäume und der Rosmarin blühen gleichzeitig. Die Feigen und die Weinreben bekommen neue Blätter. Es ist warm - zweitweise bis 30 Grad! Trotz dieser an sich sehr angenehmen Rahmenbedingungen plage ich mich mit dicken Erkältung und renne hier mit Mütze und dicker Jacke herum.

Den Start in Toulouse haben wir abgesagt - der Reiterkollege musste also allein gegen sich selbst antreten. Auch in dieser Woche schwächelte ich noch und habe mich am Sonntag mehr oder weniger auf den Turnierplatz in St. Martin de Crau in der Provence geschleppt. Aber es hat sich gelohnt, denn Watzi und ich haben unsere erste Platzierung in einem Inter I errungen - 3. Platz mit 61,75%. Mit mit meinen verstopften Stirnhöhlen möge man mir verzeihen, dass ich mich einmal verritten habe.

Die Dressurreiterei in der Provence ist wirklich eine andere Welt. Angefangen mit einer Ausstattung der Anlage, wo man sich sofort zuhause fühlt: Schöne große Boxen, Waschplatz, 60er Halle mit Spiegeln, schön gelegenes Außenviereck, der Boden bestens und ziemlich viele Pferde tragen die vertrauten Brandzeichen. Man ist hier bestens mit Holsteiner Nachwuchs-Dressurpferden direkt aus Elmshorn ausgestattet. So stammten nahezu alle Sieger der Dressurprüfungen für junge Pferde aus unserem wunderschönen Land zwischen den Meeren. Und das in der wunderschönen Provence!

Die Reiterkollegen kennen mich inzwischen und ansatzweise gelingt auch schon eine Kommunikation. Mit dem französischen Reglement haben wir noch unsere Probleme. Es ist eben doch vieles anders hier.

Am nächsten Sonntag ist hier um die Ecke eine "Doma Vaquera", das werden wir uns ansehen und davon berichten!

Erstmal herzliche Grüße

Donate




21.03.2007

8. Bericht der Auslandskorrespondenten von den ersten Turnierstarts

Liebe Granderheider Reiterfreunde,

wie schön, dass wir uns auf der Jahreshauptversammlung mal wieder gesehen haben!

Hier hat inzwischen die Turniersaison begonnen. Saisonauftakt bot ein Turnier in der Provence, das in der altehrwürdigen Kaserne von Tarascon veranstaltet wurde.

Premiere in dreifacher Hinsicht: Unser erster Auslandsstart, unsere erste Inter I und die erste Prüfung in meinem Leben, wo der Hauptrichter bei C nicht etwa nur von seinen Notizen oder gar seinem Wurstbrötchen abließ, um zu grüßen. Nein: ER HAT SICH ERHOBEN! Das war echt cool!

Und zudem noch die erste Prüfung meines Lebens, in der die Anzahl der Richter die Anzahl der Starter überstieg. Nundenn. Es gelang, Watzi von seinen beliebten Showeinlagen abzuhalten und uns beide auf dem vorgeschriebenen Kurs zu bewegen. Insgesamt war es eine saubere Vorstellung (63%), leider aber nicht fehlerfrei (eilige Schritt-Tour, eine Pirouette etwas sehr groß und bei den 2er Wechseln ein Hakler). Die gute Nachricht: Wir sind 3. geworden. Die schlechte: Es waren 4 Starter, also nicht platziert. Ich habe den Verdacht, dass uns das noch öfter passieren wird ...

Der zweite Start war mit etwas mehr Erfolg gekrönt: Am Sonntag stellten wir uns den Richtern in einer "B2", das entspricht ungefähr einer M/A. Auch hier waren unglaubliche 4 Reiter am Start und wir konnten uns nur knapp gegen einen Andalusierhengst mit herrlicher Galoppade nicht durchsetzen. Also: 2. Platz (65%), diesmal platziert und immerhin gab es ganz 20 Euro Gewinnsumme!

Am 1. April geht es dann nach Toulouse, wo wir an einem St. Georg teilnehmen werden. Es gibt zwei Starter: Der mir noch unbekannte Reiterkollege wird seine beiden Pferde mit dem bekannten Brandzeichen satteln (eine Stute von Walt Disney und einen Hengst von Donnerhall), und ich unseren. Eines ist jedenfalls sicher: Der Sieger wird ein Hannoveraner sein ...

Watzi ist jedenfalls derzeit gut in Form und hat ganz offensichtlich Spaß an der Sache. Und darüber freuen wir uns am meisten!

Herzliche Grüße

Donate + Familie




10.1.2007

7. Bericht der Auslandskorrespondenten: Ein gutes Neues Jahr Euch allen!

Liebe Pferdesportler,

Euch allen wünschen wir ein gutes neues Jahr 2007! Möge es Euch und Euren Rössern Gesundheit bringen, Erfolg im Sport und vor allem: Freude am Pferd! Wir haben eine vergleichsweise ruhige Zeit verlebt - keine Weihnachtsfeiern und keine Knallerei zu Sylvester. Die Franzosen scheinen lieber zu feiern, wenn es wärmer ist.

Nun, was gibt es zu berichten?
Am vergangenen Wochenende wurde die Jugend-Equipe unseres Departments im Landgestüt in Uzès wieder unter den wachsamen Augen des französischen Jugendtrainers, Philippe Limousin, fortgebildet. Wie auch beim letzten Mal, nahmen meine beiden Schülerinnen, Camelie und Laura teil. Camelie und ihre Stute haben seit dem letzten Training Fortschritte gemacht, Lauras "Hegel" war ziemlich unphilosophisch und unangemessen lebensfroh. Der Unterricht, dem ich beiwohnte, war in einer mir vertrauten Art und Weise strukturiert, auch habe diesmal schon mehr von dem verstehen und nachvollziehen können, was Monsieur Limousin sagte. Das System allerdings bleibt mir nach wie vor verschlossen. Ich werde schon noch dahinterkommen...

Im Stall geht alles seinen gewohnten Gang. Watzi wird täglich geritten und geht ungefähr so wie im letzten Jahr um diese Zeit. Carassi führt nach wie vor ein Luxusleben; dreimal die Woche schwankt er fröhlich unterm Reiter vor sich hin, und ist täglich auf seinem Paddock anzutreffen, wo ihm im Übrigen auch das Mittagessen serviert wird, wenn er mal nicht in seiner Box ist. Das Essen ist den Franzosen ja bekanntlich wichtig und ist einfach ungehörig, ein Pferd unpünktlich zu füttern oder während der Mittagszeit zu stören!

Clara hat gottseidank keine Lust mehr, auf den Ponys durch die Gegend zu juxen. "Bébé-nous", dessen Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt ist, darf immerhin schon bewegt werden.
Leonard, dem es nun endlich gelungen ist, "Blacky" zum springen zu überreden, hat sich nun überzeugen lassen, auf ein größeres Pony zu wechseln. Er reitet jetzt "Ivoire", ein waschechtes Camarguepferdchen.

Unser Stalltrakt wird inzwischen der "Deutsche Stall" genannt, weil es dort so ordentlich ist. Auch außerhalb dieser Enklave greift das Phänomen "Ordnung" weiter um sich. Die Anlage ist allerdings groß ... Ich habe einen Spiegel für die Halle besorgt und hoffe, dass er bald aufgehängt wird...

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Herzliche Grüße

Donate & Familie




8.12.2006

6. Bericht der Auslandskorrespondenten vom Training mit Philippe Limousin

Liebe Pferdesportler,

kürzlich hatte ich die Ehre, dem Training meiner beiden Reitschülerinnen Laura und Camelie durch den Olympiareiter und Trainer der französischen Jugend-Equipe, Philippe Limousin, auf der großzügigen Anlage des Landgestüts in Uzès beiwohnen zu dürfen. Solche Lehrgänge finden hier maximal 3mal im Jahr statt.

Zur Equipe unseres Bundeslandes zählen insgesamt 13 Reiterinnen und Reiter, die durch diese Lehrgänge der französischen reiterlichen Vereinigung gefördert werden sollen. Ein regelmäßiges Training gibt es nicht. Laura und Camelie, meine beiden Elèven, haben eindeutig vom Lehrgang profitiert - andererseits wurde auch klar, dass sie sich noch nicht auf dem Niveau bewegen, das Monsieur Limousin (vom Cadre Noir in Saumur) so wirklich vom Hocker reißt. Es fällt schwer, eine treffende Zusammenfassung meiner Eindrücke zu formulieren. Es mag an meinen noch mangelhaften Sprachkenntnissen liegen und ich habe auch nicht alles gesehen, ich verstehe jedenfalls nicht wirklich, nach welchem System hier geritten wird.

Nun zu unseren Pferden:
Watzi ist angesichts der Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad inzwischen geschoren und sieht aus wie eine wandelnde Patchwork-Decke (ich hatte wenig Zeit und er zappelte rum). Er nimmt durch das wieder aufgenommene Training langsam Vernunft und Form an.
Carassi hat nun die gesamte Anlage kennengelernt und bestaunt, geht sehr schön an der Longe, springt regelmäßig "frei" und wird regelmäßig geritten. Er ist jetzt ca. 1,70 m groß und wächst mal in die Länge, mal vorn, mal hinten in die Höhe und in der Mitte hauptsächlich in die Breite.
Seit Anfang November habe ich ein erstes Berittpferd, "Neco", einen hübschen, 5-jährigen dunkelbraunen Selle-Francais-Wallach, der entfernt an "Le Bon" erinnert. Nach anfänglichen Diskussionen um Gangart, Tempo und Richtung sind erste Fortschritte in diesen Bereichen zu verzeichnen.
Leonard hat zwei Ponys, mit denen er überwiegend springt. Die Verletzung von Claras Pferdchen ist fast verheilt und sie freut sich, ihren "Bébé-nous" bald wieder reiten zu dürfen. Bis dahin juxt sie auf den Schulponys herum und reitet ab und zu auf unseren Pferden.
Ich habe nun den Turnierkalender für das kommende Jahr studiert und festgestellt, dass die Dressurturniere hierzulande dünn gesäht sind. Wir werden uns wohl auf ein Vagabunden-Dasein vorbereiten müssen, denn es sind da doch einige Kilometer zu fahren ...
Ich denke gern an die Weihnachtsfeier vom letzten Jahr, es war wirklich schön und ich bedaure sehr, in diesem Jahr nicht dabei sein zu können!

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Wir wünschen Euch eine schöne Adventszeit!
Herzliche Grüße
Donate & Familie





16.11.2006

5. Bericht der Auslandskorrespondenten

Lieber Granderheider Pferdesportler,

auch hier wird es Herbst und während die Weinreben ihre Blätter abwerfen, grünen die Felder und blüht der Oleander. Es ist sehr merkwürdig, Frühling und Herbst zugleich. Einige Pferde wurden bereits geschoren und schwitzen bei 18 Grad unter den Decken vor sich hin. Auch die Schulkinder tragen schon Handschuhe und Mützen, während wir noch barfuß in den Sandalen und mit T-Shirt umherwandeln. So relativ ist eben das Temperaturemfpinden!
Bei schlechtem Wetter kommen die Pferde hier nicht auf die Paddocks, das habe ich gelernt. Unter schlechtem Wetter versteht man hier: Himmel bedeckt, Wind. Der Mistral hält sich hier in Grenzen, der Wind ist mit unserem vergleichbar. Was sehr schön ist: Die Mücken lassen nach.
Doch nun zum Sportlichen: Zwei meiner Reitschülerinnen, die sich beim Salon den Cheval in Montpellier ganz ordentlich präsentiert haben (1x 4.Platz,1x 3.Platz, 2x 2.Platz und 1x 1.Platz), wurden für einen Sichtungslehrgang der französischen Jugend-Equipe ausgewählt und dürfen am Wochenende ein erlesenes Training unter der Leitung von Monsieur Limousin, seineszeichens Leiter der Reitschule in Saumur und ehemaliger Bundestrainer des französischen Dressur-Teams, im Landgestüt des Departments in Uzès, teilnehmen. Da lass ich mich doch lumpen und fahre mit, um etwas Spionage zu betreiben. Ich werde Euch berichten!

Unseren Pferden geht es derweil gut, Watzi wird Dank der wieder aufgenommenen Arbeit etwas schlanker und erinnert ansonsten stark an einen Teddybär. Auch Carassi entwickelt sich gut. Die Kinder juxen eigentlich nur noch auf den Ponys durch die Gegend.

Liebe Grüße
Donate




11.11.2006

4. Bericht der Auslandskorrespondenten in Frankreich vom Salon du Cheval in Montpellier

Liebe Pferdesportler,

erstmal ganz ganz herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten auf dem Landesturnier!

Der Salon du Cheval in Montpellier kann mit einem solch sportlich hochkarätigen Ereignis in Bad Segeberg natürlich nicht mithalten. Doch immerhin waren hier rund 1.500 Pferde aus ganz Frankreich, Spanien und Portugal beteiligt, u.a. die üblichen Verdächtigen wie Merenes (Pyrenäenpferde), Andalusier, Lousitanos, Selle Francais, Angloaraber, Araber, diverse Westernpferde, ein paar Hannoveraner und vor allem die tapferen Camargue-Pferdchen.

In zahlreiche Darbietungen zeigte sich die ganze Vielfalt der Reiterei in dieser Region. Angefangen von den Wettkämpfen der traditionellen und beeindruckenden Camargue-Reitkunst(Stierherden sortieren, Stiere einfangen), Westerndarbietungen (mit und ohne Stiere), dem sehr dynamisch gespielten und in Frankreich und Spanien sehr beliebten Horseball (Basketball zu Pferde) und Fahrdarbietungen erstreckte sich das Programm bis hin zu den uns bekannten Disziplinen wie Springen und Dressurreiten. Das Springen war durchaus sehenswert; der Parcours war einladend und ohne Tücken aufgebaut, da gab es einige sehr schöne Ritte und vor allem unglaublich geschickte Pferde zu bewundern.

In den Dressurprüfungen war das Teilnehmerfeld ähnlich durchmischt wie beim Championnat Grand Sud Dressage. Auf dem Abreitsplatz stellte ich beruhigt fest, dass die neue EU-Richtlinie "linke Hand hat Vorfahrt" umgesetzt wird. Wäre aber eh kein Problem gewesen, denn mit den drei Mitstreitern, die zur selben Zeit abreiten, kann man sich auch so einigen. Ich habe nicht alle Prüfungen angesehen, aber das, was ich gesehen habe, erhärtet den Verdacht, dass hier noch viel zu tun ist.

Nun aber mal kurz zu unseren Pferden: Beide Pferde habe für die Registrierung in Frankreich einen Mikrochip implantiert bekommen. Watzi darf wieder anfangen und erfreut uns mit allerlei Freiübungen über der Erde, auch Carassi mangelt es an Bodenhaftung, wenn es ans Reiten geht. "Bébé-Nous" (Claras Pferdchen) hat sich unerlaubt auf Brautschau begeben und dabei verletzt. Jetzt muß er die Box hüten. Leonard hadert mit "Blacky", er würde am Wochenende gern bei einem Shetti-Springen mitmachen, allein mangelt es nun an "Blackys" Bereitschaft, die Sprünge auch zu nehmen und nicht dran vorbeizurasen wie ein geölter Blitz.

Herzliche Grüße
Donate




16.10.2006

3. Bericht der Auslandskorrespondenten in Frankreich vom Championnat Grand Sud Dressage

Liebe Pferdesportler,

Ich habe zwischenzeitlich verfolgen können, dass unsere Reiter bei den Kreismeisterschaften gut abgeschnitten haben. Glückwunsch allen!

Neulich also war ich beim Championnat Grand Sud Dressage, ausgerichtet auf einer sehr ansprechenden Anlage des "Landesverbandes" in Le Pouget mit drei sehr guten Vierecken und drei Abreiteplätzen. Die Anlage verfügt neben einem alten Schloß und Schloßgarten über Stallungen des lokalen Reitvereins, eine Reithalle ca. 20-40m und einen sehr schönen Geländekurs mit gut gepflegten Hindernissen, den man als Besucher auch gegen eine Gebühr nutzen darf.

Es herrscht hier kein großes Gedrängel, denn selbst in einem Einzugsradius von 400 km findet man kaum mehr als 100 Starter, die dafür ums so leidenschaftlicher bei der Sache sind. Die Zeiteinteilung und Startfolge war bereits am Freitag mittag festgelegt - kein Problem, man kann sich hier wirklich Zeit lassen. Ein entspanntes Turnier also, ohne Startnummern und bei bestem Wetter.

Die Gepflogenheiten sind hier doch etwas anders:
Vor dem Beginn der Prüfung reitet der jeweilige Starter erstmal zum Häuschen bei C, um sich und sein Pferd dem Hauptrichter persönlich vorzustellen, dann erfolgt die gleiche Zeremonie bei den Nebenrichtern. Wenn es dann klingelt, reitet man ein.

Die Prüfungen - allesamt auf dem großen Viereck - sind in 4 verschiedene Kategorien zu unterteilt: D, C, B und A. "A" entspricht unserer Klasse S und der Rest entspricht eigentlich nichts, was ich kenne. Ich kenne keine A-Dressur ("D") auf einem 60er Viereck, in der man im Arbeitstrab Schulterherein, Volten und Travers reitet.

Die Zäumung (Trense oder Kandare) darf ab einem Pferdealter von 6 Jahren frei gewählt werden, Sporen hingegen sind Pflicht. In einigen Aufgaben kann man wählen, ob man lieber einen einfachen oder einen fliegenen Wechsel reitet. Ich konnte das erst alles nicht glauben und habe im Aufgabenheft nachgesehen. Ist tatsächlich so. Beim Abreiten stellte ich fest, dass rechte Hand hier Vorfahrt hat. Gut zu wissen ...

Am Start waren neben den verbreiteten "Selle Francais" auch Merenés (Pyrenäenpferde), Angloaraber, Andalusier, Lousitanos und ein paar deutsche Pferde. Eine echte Herausforderung für die Richter also, die im übrigen weit gereist waren und z.T. auch international richten.

Das Richten scheint sich hier ebenfalls von der deutschen Vorgehensweise zu unterscheiden. Ich habe keine großen Unterschiede bei der Benotung der einzelnen Richter feststellen können und nachgefragt. Nachdem jeder Richter seine Noten gegeben hat, werden die Bögen verglichen. Gibt es große Abweichungen (oft ein Ärgernis bei uns), so wird diskutiert, die Noten werden angepasst oder der Hauptrichter entscheidet im Zweifelsfall über eine einheitliche Benotung für die jeweilige Lektion. Da dies alles im Anschluss an die Prüfung erfolgt, dauern diese entsprechend lange (für uns unvorstellbar) und die Noten werden auch recht spät bekanntgegeben.

Nicht weiter tragisch, denn die Siegererehrung fand für alle Prüfungen des Tages am Sonntag abend statt - mit einer eingehenden Würdigung jedes einzelnen Reiters. Die Ehrenrunde aller Sieger und Plazierten war entsprechend ausgiebig und moderat gehalten, damit niemand zu Schaden kommt.

Mein Gesamteindruck: Das Interesse am Dressurreiten scheint hier tendenziell zu steigen, was die steigende Anzahl an Startern in den letzten Jahren belegt. Brauchbare Pferde sind eigentlich vorhanden. Es gibt eine Landeskommission für Pferdesport und sogar einen Delegierten für Dressur. Dem wurde ich vorgestellt, aber so recht freuen wollte er sich nicht über mich. Die Südfranzosen sind etwas eigenartig. Aber ich komme schon noch dahinter, wie die so sind. Unser "Bundesland" Languedoc-Roussillion jedenfalls ist bekannt für seinen guten Wein, weniger für gute Dressurreiter. So stammten Sieger und Platzierte bis auf wenige Ausnahmen denn auch aus anderen Departements.

Vielleicht liegt es am Klima - ich weiß es nicht. Weitere Nachforschungen werde ich in Kürze beim "Salon du Cheval" in zwei Wochen anstellen und darüber berichten.

Herzliche Grüße
Donate

p.s. Im "Dressurstall" stehen jetzt 6 Pferde. Auch haben wir jetzt zwei Besen, die TÄGLICH benutzt werden!!!




27.09.2006

2. Bericht der Auslandskorrespondenten aus Frankreich

Liebe Granderheider Pferdesportler,

offensichtlich habt auch Ihr einen schönen September mit reichlich Sonne! Bei uns gab es bereits die ersten Unwetter. Da der Boden vollkommen ausgetrocknet ist, kann das viele Wasser nicht aufgenommen werden und es gibt beeindruckende Überschwemmungen. Inzwischen aber ist es wieder sonnig und trocken. Der Regen lässt das Grün wieder sprießen.

Im Stall geht es gut voran. Wir hoffen, in dieser Woche die gerade fertiggestellte Sattelkammer (ca. 3m x 20 m) einrichten zu können. Im "Dressurstall" stehen inzwischen 4 Pferde, ein fünftes kommt zum 1. Oktober dazu. Meine Unterrichtsaktivitäten werden hier sehr dankbar aufgenommen und ich freue mich darüber. Auch habe ich schon auf dem einen oder anderen Pferd gesessen, und bislang geht das ganz gut.

Am Wochenende findet das Championat du Sud im regionalen Ausbildungszentrum in Le Pouget statt (wo immer das auch ist). Dort werde ich erstmals als Trainerin auftauchen und zwei Reiter aus unserem Stall betreuen. Schaun wir mal ...

Was macht unsere Pferde? Nun, Watzi wird nach wie vor Schritt geritten und darf täglich auf sein Paddock (3x9m). Carassi gewöhnt sich an Sattel, Trense und kleine Menschen auf seinem Rücken (Clara, Leonard). Auch er hat ein Paddock (30x30m) und darf einmal in der Woche in der Halle freispringen. Beide Pferde haben sich gut eingelebt und sind recht entspannt.

Und die Reiterei? Leonard hat sie wieder entdeckt und reitet "Blacky", ein absolut treues schwarzes Shetty mit einer sehr lustigen Springtechnik (er streckt alle viere von sich). Clara reitet "Bébé-nous" einen 4-jährigen schwarzbraunen Lousitanohengst. Er ist ein kleiner Frechdachs und kann noch nicht viel, aber die beiden raufen sich gut zusammen. Zum Springen sattelt sie "Jolly Jumper", einen kleinen Palomino, der zwar nicht durchs Genick geht, aber super springt. Clara wird in den Herbstferien für eine Woche nach Brunsbek kommen und freut sich schon, Euch wiederzusehen und ganz besonders freut sie sich natürlich auf ODIN !

Herzliche Grüße
Donate & Familie




16.09.2006

1. Bericht der Auslandskorrespondenten aus Frankreich

Hallo liebe Granderheider Pferdesportler,

die Pferde haben die Reise gut überstanden und sich bereits an ihr neues Zuhause gewöhnt - man muß dazu sagen, das es echt gewöhnungsbedürftig ist: Zusätzlich zu Pferden, Hunden und Katzen leben hier Känguruhs, Strauße, Damwild, Enten, Gänse, Pfauen, Papageien und Aras. Selbstverständlich hopst hier nicht alles durcheinander, aber allein der Lärm der Papageien hat die Pferde anfangs irritiert. Über die Strauße neben der Longenbahn hat Carassi Bauklötze gestaunt, Watzi war anfangs völlig mit den Nerven fertig, wenn einer der dicken Pfaue wieder mal auf dem Hallendach notlandete. Für die Kinder ist das natürlich toll und sie haben gottseidank auch die Möglichkeit, zu reiten.

Die Reitanlage in Lansargues ist für hiesige Verhältnisse hervorragend ausgestattet mit mehreren Vierecken, einem Longenzirkel, Springplatz inkl. Hindernissen, und zwei - wenn auch kleinen - Hallen und Ausreitgelände (petit camargue).

Am Wochenende war erstmals ein großes Springturnier mit 400 Pferden und Prüfungen von E bis M/A. Abgesehen von kleinen Unterschieden (z.B. keine Startnummern, freiere Wahl der Kleidung und Ausstattung, recht hohe Gewinnsummen) war das Turnier durchaus vergleichbar mit dem, was wir so kennen.

Unsere Pferde bewohnen einen komplett neuen Stalltrakt mit 15 Boxen, der ausschließlich für Dressurpferde vorgesehen ist. Was noch fehlt, sind die Dressurpferde ... Wir sind bemüht, deutsche Werte zu pflegen, was angesichts der Ausstattung nicht ganz leicht ist (es fehlen z.B. Besen, Schubkarren, Forken ...), aber was von uns als Deutsche erwartet wird: Ordnung, Struktur, Zuverlässigkeit. Wir können sogar schon kleine Erfolge verbuchen: Lag anfangs die Wahrscheinlichkeit, einen fegenden Menschen in den Stallungen anzutreffen, bei etwa 0,5%, so hat sich die Wahrscheinlichkeit bereits auf 30% erhöht.

Man glaubt es nicht, aber hier ist Pferdeland. Es gibt Camargue-Pferde, die beim Stierehüten eingesetzt werden, Lousitanos Andalusier und vor allem "Selle francais", eine Rasse, die eigentlich nur der Name eint. Der Unterschied zu einem durchgezüchteten deutschen Hannoveraner, Oldenburger oder Holsteiner ist in jeder Hinsicht enorm.

Erstmal ganz herzliche Grüße
Donate




Shooting stars!

13.02.2004


Es begab sich im Februar des Jahres 2004, als eine kleine Schar Grander Nachwuchsreiter auszog, um anlässlich der Trittauer Schützenmeisterschaften den umliegenden Gemeinden auf dem Schießstand das Fürchten zu lehren.
die Auswahlkriterien für den Geheimbund, kurz "die Hobbits" genannt, waren hart: fröhlich, klein von Wuchs, schießwütig und natürlich weiblich !
Denn so ein Job, dass ist ja wohl dem geneigten Leser klar, kann nur von Frauen erledigt werden.

So zogen die Hobbits Ellen Ehrenberg, Birgit Ekruth, Kerstin Heidrich, Claudia Katte, Andrea Bartels und die Chronistin aus, um den Meistertitel in die Granderheide zu locken.

Das Übungsschießen lief gut an, hatten wir doch nach langem Suchen unseren Team-Namen leicht verändert auf der Starterliste wiedergefunden: "Die Hoppitz - ihr reitet doch, oder?" und ähnliche Erklärungsansätze spornten uns an, besonders wenn sie von den wahren Herren der Ringe, Würdenträger von hohem Gewicht, kamen.

Am 10. Februar wurde es ernst, die Brillen geputzt, das Kleinkalibergewehr angelegt und abgedrückt. Nach 50 Metern harmonischer Flugbahn durften 172 Ringe (von 200 möglichen) den Hobbits gutgeschrieben werden. Eigentlich waren es ja viel mehr, aber nur vier von uns kamen in die Wertung und unsere Streichergebnisse waren vom Feinsten!

War das noch zu toppen?

Freitag der 13. Feruar - ein schwarzer Tag für die anderen Damenmannschaften, denn unsere Vormachtsstellung konnte nicht mehr gebrochen werden!

Ich vergaß: um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen wurde Ellen mit 47 Ringen Einzelmeisterin - a star is born!

Und wir Hobbits halten es mit unserem Vorbild - Arnold Schwarzenegger: I'll be back!

.... denn der Pott soll ja nächstes Jahr verteidigt werden.



Susanne Kadler



Andrea        Ellen        Kerstin        Birgit      Claudia        Susanne






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